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Antipasti Varianten – marinierte Pilze & Oliven, Bratkürbis, Caprese, Bratgemüse

Antipasti sind für Abende wo man Gäste bewirten möchte immer eine tolle Idee. Sie lassen sich gut vorbereiten und der eigenen Kreativität sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Hier möchte ich euch mal 5 Antipasti Varianten vorstellen.

 

Bratkürbis

Zutaten: 1 Kartoffelkürbis, 2Tl. Asant, 3Tl. Rauchpaprika, 1Tl. Rauchsalz, ein guter Schuss Olivenöl

Der Kürbis wird mittig geteilt und ausgeschabt, dann schneidet man die natürlich gewachsenen Spalten aus. Vergesst nicht den Strung zu entfernen. Dann gibt man den Kürbis zusammen mit den restlichen Zutaten in eine feuerfeste Form und vermengt alles gut miteinander. Der so marinierte Kürbis kann direkt gebacken werden. Ca. 30-35 Minuten ohne vorheizen bei 180°C Heißluft. Kartoffelkürbisse waren bisher eher unbekannt, gibt es aber mittlerweile auch bei Discountern wie Edeka.

 

Bratgemüse

Zutaten: Auberginen, Zucchini, Paprika, geriebenen chinesischen Knoblauch ( schmeckt milder ), Peffer, Salz, Olivenöl, Weißweinessig, Ahornsirup, Wasser, frische Kräuter ( Thymian, Rosmarin, Basilikum, Oregano )

Das Gemüse wird in Würfel von 3×3 cm geschnitten und in der Pfanne mit wenig Öl angebraten bis es etwas vor al dente ist. Danach schaltet man die Temperatur runter und reibt den Knoblauch hinein. Für Gemüse für vier Personen ca. 1 chinesische Knoblauchzehe. Dann würzt man mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und den kleingeschnittenen Kräutern und gibt einen ordentlichen Schuss Weißweinessig mit in das Gemüse.  Vermengt alles gut und last es einen Moment  stehen bis die ätherischen Öle in den Kräutern hervortreten. Man kann die Säure dann mit Ahornsirup und etwas Wasser in die Balance bringen. Überschüssige Flüssigkeit solltet ihr nach dem abschmecken abschütten. Das Ganze sollte dann 1-2h im Kühlschrank in einem verschlossenen Gefäß marinieren. Um die Aromen zu aktivieren empfiehlt es sich das Bratgemüse 1 Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu stellen.

 

Marinierte Pilze

Das Rezept eignet sich dazu um jede Art von Pilzen zu marinieren und zu einer Delikatesse werden zu lassen.

Zutaten: Champignons, geriebenen chinesischen Knoblauch, Cashewsahne, frische Petersilie, Weißweinessig, frisch gemahlener Pfeffer, Salz, Ahornsirup, Wasser

Zuerst entfernt ihr den Strunk bei den Pilzen, dann werden die Pilze mit sehr wenig Öl beidseitig goldbraun gebraten. Lasst euch bei diesem Prozess Zeit, damit die Pilze genug Röstaromen bekommen. Danach gibt man die Cashewsahne in die Pfanne und gießt mit einem guten Schuss Weißweinessig und Wasser auf, um eine schöne cremige Konsistenz zu bekommen. Fehler in der Konsistenz kann man mit Cashewsahne und Wasser ausbalancieren, aber passt auf, dass ihr dabei die Champignons nicht in der Marinade ertränkt. Fehler in der Säure balanciert man mit Ahornsirup und Weißweinessig aus. Lasst die Soße ein paar Sekunden aufkochen, dann schaltet ihr runter und gebt die frische Petersilie, den frisch gemahlenen Pfeffer und das Salz dazu und vermengt alles gut miteinander. Das Ganze sollte dann 1-2h im Kühlschrank in einem verschlossenen Gefäß marinieren. Um die Aromen zu aktivieren empfiehlt es sich die marinierten Pilze 1 Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu stellen.

 

Caprese mit Flohzzarella

Caprese gehört wohl zu den bekanntesten Antipasti und hat in dieser Variante auch einen hohen gesundheitlichen Wert.

Das Basisrezept von meinem Flohzzarella ist von www.nordischroh.de. Das ist eine tolle Seite für rohköstliche vegane Ernährung. Das Rezept lässt sich allerdings optimieren, in dem man pulverisierte Flohsamenschalen verwendet, dadurch bekommt der Flohzzarella eine wunderbar cremige Konsistenz und lässt sich in der Verbindung mit den anderen Zutaten kaum von richtigem Mozzarella unterscheiden.

Hier das Grundrezept:

  • 50 g Cashewkerne
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 200 ml Wasser

Meine Zubereitung des Flohzzarellas unterscheidet sich allerdings von dem Basis Rezept. Ich gebe zuerst das Wasser, die Cashews und den Zitronensaft in den Blender und mixe alles ganz fein zu einer Art Cashewsahne, dann gebe ich die pulverisierten Flohsamenschalen dazu und mixe die Masse erneut bis sie sich zu einem fertigen Flohzzarella verbindet. Danach gibt man alles in ein stürzbares Schraubglas und nach einer weiteren Stunde im Kühlschrank, hat man einen tollen Flohzzarella.

Das weitere Prozedere ist denke ich bei Caprese weitgehend klar. Man schichtet eine Scheibe Flohzzarella auf eine Scheibe Tomate, gibt frisch gemahlenen Pfeffer und Salz darauf und schichtet dann ein Blatt Basilikum auf das Ganze. Dann gibt man etwas Olivenöl und     Balsamicocreme in einem dekorativen Muster darüber.                          Et voilà, fertig sind die besten Caprese der Welt.